• LOGIN
    Login with username and password
Repository logo

BORIS Portal

Bern Open Repository and Information System

  • Publications
  • Theses
  • Research Data
  • Projects
  • Organizations
  • Researchers
  • More
  • Collections
  • Statistics
  • LOGIN
    Login with username and password
Repository logo
Unibern.ch
  1. Home
  2. Publications
  3. Einleitung einer Substitutionsbehandlung mit Buprenorphin unter vorübergehender Überlappung mit Heroinkonsum: ein neuer Ansatz ("Berner Methode")
 

Einleitung einer Substitutionsbehandlung mit Buprenorphin unter vorübergehender Überlappung mit Heroinkonsum: ein neuer Ansatz ("Berner Methode")

Options
  • Details
  • Files
BORIS DOI
10.7892/boris.2987
Publisher DOI
10.1055/s-0030-1261914
Description
Zusammenfassung
In allen internationalen Empfehlungen zur Substitutionsbehandlung mit Buprenorphin findet sich der Hinweis, dass die Behandlung mit Buprenorphin frühestens 4 Stunden nach dem letzten Heroinkonsum und beim Vorhandensein von eindeutigen Entzugserscheinungen eingeleitet werden soll. Trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen zeigen einige Patienten signifikante Entzugserscheinungen, die durch die antagonistischen Effekte von Buprenorphin ausgelöst werden.
In der wissenschaftlichen Literatur finden sich 2 wichtige Befunde. Eine beträchtliche Zahl von Patienten unter Buprenorphin-Substitution konsumiert weiterhin Heroin ohne negative Effekte und der maximale Effekt von Antagonisten nimmt unter wiederholten kleinen Dosen ab.
Aus diesen Gründen sollten wiederholte kleine Dosen von Buprenorphin, die im Verlauf gesteigert werden, bei Patienten, die weiter Heroin konsumieren, keine schweren Entzugssymptome auslösen. Gleichzeitig werden die Heroineffekte abgedämpft durch die Verdrängung der Opiate von den Rezeptoren durch Buprenorphin.
Der Fall einer heroinabhängigen Frau mit PTSD, die bei der „traditionellen” Einleitung unter schweren Entzugssymptomen gelitten hatte (generelles Malaise, Diarrhoe, Flashbacks, Gedanken-Dissoziation) wird vorgestellt. Nach Absetzen der Buprenorphin-Behandlung und Heroinrückfall wollte sie die Behandlung erneut aufzunehmen, hatte aber große Angst davor.
Ihr wurde deshalb die „Berner Methode” vorgeschlagen:

- Beginn mit der Einnahme von 0,2 mg Buprenorphin bei vorerst noch nicht gestopptem Heroinkonsum (Überlappung)
- allmähliche Steigerung der täglichen Buprenorphin Dosis
- bei genügender Buprenorphin-Dosis Beendigung des Heroinkonsum ohne wesentliche Entzugssymptome

Tatsächlich konnte die Patientin ihren Heroinkonsum am 6. Tag unter einer Dosis von 8 mg Buprenorphin abrupt beenden.
Diese Einleitung der Behandlung konnte die Patientin mit wenig Belastung umsetzen.
Date of Publication
2010
Publication Type
Article
Language(s)
de
Contributor(s)
Hämmig, Robert
Series
Suchttherapie
Publisher
Thieme
ISSN
1439-9903
Access(Rights)
restricted
Show full item
BORIS Portal
Bern Open Repository and Information System
Build: dd892c [ 9.04. 8:30]
Explore
  • Projects
  • Funding
  • Publications
  • Research Data
  • Organizations
  • Researchers
  • Audiovisual Material
  • Software & other digital items
  • Events
More
  • About BORIS Portal
  • Send Feedback
  • Cookie settings
  • Service Policy
Follow us on
  • Mastodon
  • YouTube
  • LinkedIn
UniBe logo