Rohr, ChristianChristianRohr0000-0003-0283-65842025-07-142025-07-142025-07-11https://boris-portal.unibe.ch/handle/20.500.12422/213213Der Beitrag geht von der These aus, dass der Blick auf Gletscher bzw. auch deren Betreten zentral war, als in den letzten beiden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts die Blütezeit der alpinen Bergbahnen begann. Bei direkt zu Gletschern führenden Zahnradbahnen wie auf das Jungfraujoch oder den Gornergrat ist dies bis heute offensichtlich. Doch auch zahlreiche weitere Bahnen wie die Berninabahn mit ihrer aufwändigen Streckenführung über die Alp Grüm wählten offensichtlich Streckenführungen, die bewusst auf dieses visuelle Erlebnis ausgerichtet waren. In diesem Zusammenhang stehen sowohl technikgeschichtliche Quellen zur Planung dieser Strecken als auch Tourismusplakate und Bildquellen zur Selbstinszenierung der Reisenden vor und auf dem Gletscher im Fokus, um damit der Faszination des Gletscherblicks auf den Grund zu gehen. In einem Ausblick soll thematisiert werden, wie sich diese touristische Verkehrsinfrastruktur zukünftig anpassen kann/muss, wenn die Gletscher nicht mehr sichtbar sind.deGletscherTourismusgeschichteAlpenraumBelle ÉpoqueBergbahnenVerkehrsinfrastrukturAuf der Jagd nach dem Gletscher: Der „Gletscherblick“ als prägendes Element der touristischen Verkehrsinfrastruktur in den Alpenconference_item10.48620/89405