Wuffli, SebastianSebastianWuffli2024-10-262024-10-262024-05-17https://boris-portal.unibe.ch/handle/20.500.12422/172311Ziel der vorliegenden Monografie ist es, das Sicherheitsmanagement und das Staatszeremoniell des Kaiserbesuchs zu untersuchen. Es interessieren dabei nicht nur die vielschichtigen festgelegten Sicherheitsmassnahmen zum Schutz des Kaisers, sondern auch die übergeordneten Feindbilder der beteiligten Schweizer Sicherheitsbehörden und den ihnen zu Hilfe gesandten deutschen Kriminalbeamten. Di Untersuchung zeigt auf, wie anarchistische oder anarchistisch deklarierte Terroranschläge die anarchistische Bewegung zum archetypischen Feindbild machten. Das Attentat auf Kaiserin Elisabeth in Genf 1898 führte zu national und international koordinierten Bemühungen zur Bekämpfung des Anarchismus. Gegen Ende des langen 19. Jahrhunderts kam es zudem in der europäischen Politik mit Blick auf Staatsbesuche zu einem Prozess der Theatralisierung. Dazu kam ein neuartiger Glanz, mit dem sich die Königshäuser Europas präsentierten und inszenierten. Diese Theatralisierung kann die Monografie auch für den Kaiserbesuch 1912 in der Schweiz nachgewiesen.de900 - History900 - History::940 - History of EuropeStaatszeremoniell und Sicherheitsmanagement des Schweizer Bundesstaates im frühen 20. Jahrhundert am Beispiel des Staatsbesuches von Kaiser Wilhelm II. 1912book10.48350/190212