Brandenberg, KathrinKathrinBrandenberg2026-02-202026-02-20https://boris-portal.unibe.ch/handle/20.500.12422/231707Diese Dissertation untersucht, wie unterschiedliche integrative schulische Massnahmen in der Schweiz berufliche Aspirationen und Übergänge in die Sekundarstufe II beeinflussen. Grundlage sind Daten der Berner Längsschnittstudie BELIMA, welche Lernende von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II begleitet. Analytisch wird ein erweitertes Wisconsin-Modell genutzt, ergänzt um Mechanismen der Lehrpersonenerwartungen, des akademischen Selbstkonzepts sowie Labeling- und Signalingprozesse. Die Ergebnisse zeigen: Reduzierte Lernziele (RILZ) gehen mit niedrigeren Lehrpersonenerwartungen und geringerem akademischem Selbstkonzept einher, während sich für den Nachteilsausgleich (NAG) keine negativen Hinweise finden. Aspirationen unterscheiden sich kaum, jedoch realisieren Jugendliche mit RILZ ihre Ziele seltener und münden häufiger in weniger anspruchsvolle Ausbildungswege.deinclusive educationoccupational aspirationsselfconceptteacher expectationseducational trajectorieseducational inequalities300 - Social sciences, sociology & anthropology::370 - Education300 - Social sciences, sociology & anthropologyAspirationen und Wege in die ZukunftBerufswahlprozesse bei Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen integrativen schulischen Massnahmenthesis10.48620/94565urn:nbn:ch:bel-bes-12301