Moser, ErikaErikaMoser0000-0001-6924-94192024-10-262024-10-262023https://boris-portal.unibe.ch/handle/20.500.12422/172557Nachrufe, Leichenpredigten, Totenzettel und Grabgedichte bewahren die persönliche und kollektive Erinnerung an Verstorbene. Diese biografischen Formen sind in Länge, Inhalt, Gestaltung und Publikationsort bestimmt von einer Sicht auf Gender, die die damalige Zeit widerspiegelt. Als Medien der Erinnerung beeinflussen sie, wie Geschichte erzählt wird. Erika Moser untersucht neben bekannten erstmals auch viele unbekannte Lebens- und Sterbegeschichten von Männern und Frauen aus der Entstehungs- und Festigungszeit der christkatholischen Kirche. Mit dem Gendering dieser Geschichten rückten die Beiträge von Frauen an den Rand der historischen Wahrnehmung, sodass die Erzählungen über Männer die kollektive Identität zunehmend bestimmten. Doch auch die Frauen leisteten einen gewichtigen Beitrag zur Entwicklung der christkatholischen Kirche. Dies stellt die Autorin in einer reichhaltigen biografischen Sammlung eindrucksvoll heraus.de200 - Religion::280 - Christian denominations200 - Religion::270 - History of Christianity200 - Religion::230 - Christianity & Christian theologyAllverehrt und tiefbetrauert. Gender und Erinnerung in christkatholischen Nekrografien (1870–1924)book10.48350/19052910.34313/978-3-290-18589-3