‘Verhandelte Grenzen’: Die Karpato-Ukraine im Spannungsfeld geopolitischer Interessen der Achsenmächte
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Präsentation gehalten am Herbstworkshop des Doc Programms “Regimes Of Inequality – Past and Present”, 14. & 15. Oktober 2025, Universität Fribourg
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Die Präsentation gibt einen Einblick in das laufende Dissertationsprojekt, das sich mit der Verschiebung der Grenze zwischen Ungarn und der Tschechoslowakei befasst. Am Ersten Wiener Schiedsspruch vom 2. November 1938 wurde die Grenze zwischen den beiden Staaten am Schreibtisch neu gezogen. Anhand des "Schiedverfahrens" werden die geopolitischen Interessen der Achsenmächte in der Karpato-Ukraine untersucht. Gleichzeitig interessieren die Vorhaben Ungarns und der Tschechoslowakei und deren Absichten in der Region, die Bedeutung der Karapto-Ukraine für diese beiden Länder und die Grenzstreitigkeiten. Das Ziel der Arbeit ist es, alle am Ersten Wiener Schiedsspruch beteiligten Parteien, ihre jeweiligen Interessen und Absichten in den Fokus der Analyse zu stellen und eine verschränkte Geschichte des Geschehens rund um die Grenzverhandlungen zu schreiben.
Date of Publication
2025-10-14
Publication Type
Conference Item
Keyword(s)
Erster Wiener Schiedsspruch
•
1938/39
•
Tschechoslowakei
•
Italien
•
Königreich Ungarn
•
NS-Deutschland
•
Irredentismus
•
Faschismus
Language(s)
de
Additional Credits
Access(Rights)
metadata.only