Homoousios – vom philosophischen Rätsel zum theologischen Schlüssel
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BORIS DOI
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Heute haben wir so oft die Wesensgleichheit des Sohnes mit dem Vater im Glaubensbekenntnis gehört und ausgesprochen, dass sie uns als selbstverständliche und kristallklare Glaubensbestimmung erscheint. Diese Klarheit – vielleicht auch Schönheit – die wir in diesem Begriff hören, war nicht immer ein historisches Faktum und eine theologische Gegebenheit. Das Credo und der Begriff Homoousios entstehen aus einer Krise: eine Krise in der Kirche, eine Krise im Denken des einen Gottes, und eine Krise im theologischen Vokabular.
Dieser Beitrag soll mögliche philosophische Quellen für den Begriff Homoousios darstellen. Dabei soll auch entschlüsselt werden, wie diese Quellen vom religiösen Denken geprägt sind und wie sie zum theologischen Schlüsselbegriff führten, dem Florovsky eine unüberschreitbare normative und transformative Rolle zuschreibt. Welche Hypothesen gibt es heute über die philosophische und theologische Wurzel von Homoousios und welches Verständnis von Substanz/Wesen (ousia), Gleichheit und Göttlichkeit hat sich in diesem Wort kristallisiert?
Dieser Beitrag soll mögliche philosophische Quellen für den Begriff Homoousios darstellen. Dabei soll auch entschlüsselt werden, wie diese Quellen vom religiösen Denken geprägt sind und wie sie zum theologischen Schlüsselbegriff führten, dem Florovsky eine unüberschreitbare normative und transformative Rolle zuschreibt. Welche Hypothesen gibt es heute über die philosophische und theologische Wurzel von Homoousios und welches Verständnis von Substanz/Wesen (ousia), Gleichheit und Göttlichkeit hat sich in diesem Wort kristallisiert?
Date of Publication
2025
Publication Type
Article
Keyword(s)
Homoousios
•
Nicäa
•
consubstantiality
•
history of Councils
Language(s)
de
Series
Orthodoxes Forum
Publisher
EOS
Access(Rights)
restricted