Das belgische und das schweizerische Heer in deutschen Militärfachzeitschriften: Fremdwahrnehmung preussisch-deutscher Offiziere von 1890 – 1914
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Die beiden neutralen Staaten Belgien und die Schweiz waren in äusserst unterschiedlicher Weise vom Ersten Weltkrieg betroffen. Belgien kämpfte nach der Missachtung der Neutralität durch Deutschland auf Seite der Entente gegen die Mittelmächte, die Schweiz hingegen blieb von jeglichem Waffengang verschont. Die Gründe für die Verletzung der Neutralität Belgiens als auch für das Heraushalten der Schweiz aus dem Krieg bildeten in der Vergangenheit einen wichtigen Bestandteil in der jeweiligen nationalen Geschichtsschreibung der beiden Länder. In den 2000er Jahren entbrannte auch die Diskussion zu den Hin-tergründen des Schlieffenplans neu. Im Gegensatz dazu fehlten bislang konkrete Untersuchungen über die Fremdwahrnehmung der beiden Heere aus preussisch-deutscher Perspektive. Um diese Forschungslücke zu schliessen analysiert die vorliegende Studie die Berichterstattung von fünf deutschen Militärfachzeitschriften: dem Militär-Wochenblatt, der Jahresberichte über die Veränderungen und Fortschritte im Militärwesen, der Deutschen Heeres-Zeitung, der Internationalen Revue der gesamten Armeen und Flotten und der Vierteljahrshefte für Truppenführung und Heereskunde.
Date of Publication
2022
Publication Type
Book
Subject(s)
Language(s)
de
Contributor(s)
Kolman, Rafael |
Publisher
Bern Open Publishing
ISSN
2624-6139
ISBN
978-3-03917-052-4
Access(Rights)
open.access