Der Eigensinn von Theater. Was nur Theater kann, kommt aus dem Spiel
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Description
Beobachtungen zum Wandel im deutschsprachigen Theater seit 1989 bilden den
Ausgangspunkt des Beitrages. Es fällt auf, dass Theater mehr und mehr über seinen Zweck und seine Funktionen für aussertheatrale Bereiche legitimiert wird. Der Text bezieht Stellung, insofern er im Rahmen des gegenwärtigen Theatralitätsgefüges den Fokus auf solche Formen und Aufführungen verschiebt, die kaum über einen Zweck auf den Punkt zu bringen sind. Die Suche nach den
zweckfernen und deshalb ‹eigensinnigen› Formen von Theater rückt Theaterspiel
ins Zentrum des Interesses. Ist es das Movens, der springende Punkt, die Quelle des Eigensinns von Theater? Verdankt ihm Theater seine Resistenz? Solche konzeptionellen Gedanken für eine zu schreibende Theaterästhetik, beruhend auf Theaterspiel, haben Autorin und Autor seit 2015 gesammelt und weiterentwickelt.
Ausgangspunkt des Beitrages. Es fällt auf, dass Theater mehr und mehr über seinen Zweck und seine Funktionen für aussertheatrale Bereiche legitimiert wird. Der Text bezieht Stellung, insofern er im Rahmen des gegenwärtigen Theatralitätsgefüges den Fokus auf solche Formen und Aufführungen verschiebt, die kaum über einen Zweck auf den Punkt zu bringen sind. Die Suche nach den
zweckfernen und deshalb ‹eigensinnigen› Formen von Theater rückt Theaterspiel
ins Zentrum des Interesses. Ist es das Movens, der springende Punkt, die Quelle des Eigensinns von Theater? Verdankt ihm Theater seine Resistenz? Solche konzeptionellen Gedanken für eine zu schreibende Theaterästhetik, beruhend auf Theaterspiel, haben Autorin und Autor seit 2015 gesammelt und weiterentwickelt.
Date of Publication
2020-07-15
Publication Type
Book Section
Subject(s)
Keyword(s)
Theatertheorie
•
Theaterästhetik
•
Theaterspiel
•
Theatralitätsgefüge
•
Gegenwartstheater
•
Christoph Marthaler
•
Herbert Fritsch
•
Friedrich Dürrenmatt
•
De warme Winkel
•
Theatre Theory
•
Theatre Aesthetics
•
Theatre Play
•
Contemporary Theatre
Language(s)
de
Editor(s)
Kotte, Andreas |
Additional Credits
Publisher
Chronos Verlag
ISBN
978-3-0340-1579-0
Access(Rights)
metadata.only