Weltwirtschaft wächst auch weiterhin mit wenig Schwung
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Noch stützen günstige Bedingungen auf den Arbeitsmärkten und ein dadurch steigender privater Konsum die Weltwirt-schaft. Allerdings bremsen weiterhin Handelskonflikte und politische Unsicherheiten die Investitionstätigkeit, so dass insbesondere die fortgeschrittenen Volkswirtschaften nur wenig wachsen. In den Schwellenländern, vor allem in Indien, beschleunigt sich dagegen das Wachstum. Auch in den kommenden beiden Jahren wird die Wirtschaft insgesamt wohl nur verhalten expandieren. Trotz guter Finanzierungs-bedingungen ist damit zu rechnen, dass die Investitionstä-tigkeit zunächst träge bleibt und vor allem der Konsum die Konjunktur stützt. Gegen Ende des Prognosezeitraums dürfte der private Verbrauch von einer wieder anziehenden Investi-tionstätigkeit und einem sich wieder belebenden Handel als wichtigster Wachstumstreiber abgelöst werden. Weltweit wird die Wirtschaft in diesem Jahr wohl um 3,6 Prozent und in den beiden kommenden Jahren um jeweils 3,7 Prozent wachsen. Auch wenn sich die Zollstreitigkeiten zwischen den USA und China etwas entspannt haben, bleiben die abwärtsgerichteten Risiken anhaltend hoch. Weitere US-Zölle und die Unwägbar-keiten eines Brexit drohen, die Konjunktur zu schwächen.
Date of Publication
2019
Publication Type
Magazine Article
Language(s)
de
Contributor(s)
Michelsen, Claus | |
Dany-Knedlik, Geraldine | |
Engerer, Hella | |
Gebauer, Stefan | |
Rieth, Malte |
Additional Credits
Publisher
DIW Berlin Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.
ISSN
0012-1304
Magazine Title
Access(Rights)
restricted