In Romanen denken. Das Literarische als Lebenswissenschaft
Abstract
Ein Nachmittag für Doktorierende und Interessierte mit Marlene Streeruwitz, moderiert von Prof. Dr. Oliver Lubrich.
Freiheit. Sie liegt in der Form. In der Form selbst muß die Freiheit gegeben sein. Dann aber. Und darin. Die Literatur ist die einzige Möglichkeit der Allmacht der Bürokratie und der Medien zu entkommen. Literatur ist die einzige Möglichkeit, den Überlebenswillen und die Lebensnot in der inneren Welt einer Figur wahrzunehmen und damit der Wahrnehmung des oder der anderen nahezukommen. So nahe wie das nur irgend möglich ist. Und so wahr eine Wahrheit sein kann. Die Zeit im literarischen Text. Sie erzählt nichts anderes als die Endlichkeit. Aber sie ist Mitteilung davon. Gemeinsamkeit darin. Und es wäre zivilisierter, wenn wir die Politik in Romanen verhandelt könnten. Schöner auch. Die gelungene Flucht auf Zeit und nicht allein. Sie ist eine weitere Schönheit der Literatur.
Freiheit. Sie liegt in der Form. In der Form selbst muß die Freiheit gegeben sein. Dann aber. Und darin. Die Literatur ist die einzige Möglichkeit der Allmacht der Bürokratie und der Medien zu entkommen. Literatur ist die einzige Möglichkeit, den Überlebenswillen und die Lebensnot in der inneren Welt einer Figur wahrzunehmen und damit der Wahrnehmung des oder der anderen nahezukommen. So nahe wie das nur irgend möglich ist. Und so wahr eine Wahrheit sein kann. Die Zeit im literarischen Text. Sie erzählt nichts anderes als die Endlichkeit. Aber sie ist Mitteilung davon. Gemeinsamkeit darin. Und es wäre zivilisierter, wenn wir die Politik in Romanen verhandelt könnten. Schöner auch. Die gelungene Flucht auf Zeit und nicht allein. Sie ist eine weitere Schönheit der Literatur.
Date Issued
2024-12-03
Publication Type
Conference Item
Subjects
Neuere deutsche Literaturwissenschaft
•
German literature
Language(s)
de
Title of Event
Access(Rights)
open.access