Tagesschläfrigkeit und Strassenverkehr
Options
Description
Die offiziellen Statistiken führen zwar lediglich ca. 1.5 % aller Verkehrsunfälle
auf «Übermüdung» zurück, doch dürften in Wahrheit mindestens 10–
20 % aller Verkehrsunfälle durch Schläfrigkeit am Steuer verursacht sein.
Dies hat damit zu tun, dass Schläfrigkeit als Ursache von Verkehrsunfällen
schwierig nachzuweisen ist und die typischen Erkennungsmerkmale eines
solchen Unfalls zu wenig beachtet werden. Dabei sind die Risikofaktoren
und auch die typischen Merkmale von schläfrigkeitsbedingten Unfällen
relativ gut bekannt, so dass prophylaktische Gegenmassnahmen und gezielte
schlafmedizinische Abklärungen bei fehlbaren Lenkern möglich wären. Im
folgenden Beitrag werden nach einleitenden Hinweisen zu Epidemiologie
und Erfassung von Schläfrigkeit und Sekundenschlaf am Steuer sowie den
verkehrsrechtlichen Grundlagen und Konsequenzen (Kapitel 1 und 2) Ursachen
und Ausmass sowie subjektive und objektive Messmethoden von Tagesschläfrigkeit
beschrieben (Kapitel 3–5). Schliesslich wird aufgezeigt, wie
der Fahrzeuglenker selbst, Behörden, Polizeiorgane, Ärzteschaft, Schlaf-
Wach-Zentren und die Fahrzeughersteller dazu beitragen können, dass in
Zukunft weniger müdigkeits- bzw. einschlafbedingte Unfälle geschehen (Kapitel
6 und 7).
auf «Übermüdung» zurück, doch dürften in Wahrheit mindestens 10–
20 % aller Verkehrsunfälle durch Schläfrigkeit am Steuer verursacht sein.
Dies hat damit zu tun, dass Schläfrigkeit als Ursache von Verkehrsunfällen
schwierig nachzuweisen ist und die typischen Erkennungsmerkmale eines
solchen Unfalls zu wenig beachtet werden. Dabei sind die Risikofaktoren
und auch die typischen Merkmale von schläfrigkeitsbedingten Unfällen
relativ gut bekannt, so dass prophylaktische Gegenmassnahmen und gezielte
schlafmedizinische Abklärungen bei fehlbaren Lenkern möglich wären. Im
folgenden Beitrag werden nach einleitenden Hinweisen zu Epidemiologie
und Erfassung von Schläfrigkeit und Sekundenschlaf am Steuer sowie den
verkehrsrechtlichen Grundlagen und Konsequenzen (Kapitel 1 und 2) Ursachen
und Ausmass sowie subjektive und objektive Messmethoden von Tagesschläfrigkeit
beschrieben (Kapitel 3–5). Schliesslich wird aufgezeigt, wie
der Fahrzeuglenker selbst, Behörden, Polizeiorgane, Ärzteschaft, Schlaf-
Wach-Zentren und die Fahrzeughersteller dazu beitragen können, dass in
Zukunft weniger müdigkeits- bzw. einschlafbedingte Unfälle geschehen (Kapitel
6 und 7).
Date of Publication
2016
Publication Type
Book Section
Subject(s)
Language(s)
de
Publisher
Stämpfli Verlag AG Bern
ISBN
978-3-7272-3228-2
Book Title
Access(Rights)
metadata.only