Reform@work: Zentrale Resultate aus der Befragung der Lehrpersonen zu Medien und Informatik während der dritten Projektphase
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BORIS DOI
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Im Projekt "Reform@Work", das vom Schweizerischen Nationalfonds finanziert wird, untersuchen wir das Zu-sammenspiel von Vorgaben auf der Ebene der Bildungspolitik (Policy) und der Gestaltung der Alltagspraxis in den Einzelschulen (Practice) im Kontext der Einführung des Modullehrplans “Medien und Informatik” (M&I). Die Einführung des neuen Modullehrplans Medien und Informatik ermöglicht die Beobachtung eines schulischen Reformprozesses im "Reagenzglas". In unserer Forschung verstehen wir Bildungsreform als einen sozialen Pro-zess, der auf mehreren Ebenen stattfindet. Von der Erarbeitung des neuen Modullehrplans bis zur konkreten Umsetzung in den einzelnen Schulen sind verschiedene Personen und Gruppen beteiligt, die ihr Handeln aufei-nander abstimmen müssen. Im Rahmen der dritten Forschungsphase des Projekts haben wir, basierend auf den Erkenntnissen aus sechs Fallschulen1, die wir in der zweiten Forschungsphase eingehender untersucht haben, insgesamt 26 weitere Schulen mittels einer verkürzten Vorgehensweise in einem Schnellverfahren (Rapid Asses-sment) aus folgenden Kantonen untersuchen und befragen können: Wallis, Bern, Graubünden, Zürich, Appenzell Ausserrhoden und Solothurn. Dazu gehörte auch eine Onlineerhebung im Schuljahr 2022/23, an der 348 Lehr-personen und/oder Spezialist*innen M&I (SMI)2 teilgenommen haben. Ziel der Befragung war es, die individu-elle Einschätzung von Lehrpersonen zur Umsetzung des Modullehrplans M&I im Unterricht sowie ihre damit verbundenen Überzeugungen und Einstellungen zu erfassen.
Date of Publication
2023-05-01
Publication Type
Report
Language(s)
de
Contributor(s)
Grgic, Marina | |
Jutzi, Michelle | |
Wicki, Thomas |
Publisher
PHBern: Institut für Forschung, Entwicklung und Evaluation
Access(Rights)
open.access