[Clinical value of hyperbaric oxygen therapy for the treatment of chronic wounds].
Stellenwert der hyperbaren Sauerstofftherapie fur die Behandlung chronischer Wunden.
PubMed ID
41569276
Abstract
The physical and biological effects of hyperbaric oxygen therapy (HBOT) are used to treat various medical conditions, such as decompression sickness after diving accidents or in cases of gas embolism or CO-poisoning. Another, generally less well-known indication for HBOT is the use of HBOT in supporting the healing of chronic wounds. HBOT corrects tissue hypoxia, stimulates angiogenesis and collagen synthesis, reduces environmental oedema and has anti-inflammatory and anti-microbial effects. Various clinical studies have shown a positive effect of HBOT on wound healing, particularly in diabetic foot syndrome. Nevertheless, the indication for HBOT in wound healing disorders is not conclusively clarified for all forms of chronic wounds, which is partly due to the heterogeneity of the existing data. Barriers in application include potentially long treatment protocols and the distance to the nearest pressure chamber.Titel
Stellenwert der hyperbaren Sauerstofftherapie für die Behandlung chronischer Wunden.Einleitung
ie physikalischen und biologischen Effekte von hyperbarer Sauerstofftherapie (HBOT) werden zur Behandlung diverser Krankheitsbilder genutzt, wie z. B. der Dekompressionskrankheit nach Tauchunfällen oder bei Gasembolien oder Kohlenmonoxid(CO)-Vergiftungen. Eine andere, in der Regel etwas weniger gut bekannte Indikation für HBOT ist der Stellenwert von HBOT für die Heilungsunterstützung chronischer Wunden. HBOT korrigiert die Gewebshypoxie, stimuliert die Angiogenese und die Kollagensynthese, reduziert das Umgebungsödem und hat antiinflammatorische und antimikrobielle Effekte. Diverse klinische Studien zeigten einen positiven Effekt von HBOT auf die Wundheilung, insbesondere beim diabetischen Fusssyndrom. Dennoch ist die Indikation zur HBOT nicht für alle Arten von Wundheilungsstörungen abschliessend geklärt, was unter anderem an der aktuell heterogenen Datenlage liegt. Anwendungshürden bestehen unter anderem in den langen Therapieprotokollen und der Entfernung zur nächsten Druckkammer. Schlüsselwörter: Hyperbare Sauerstofftherapie, Gewebshypoxie, Angiogenese, Wundheilung, diabetisches Fusssyndrom.
Stellenwert der hyperbaren Sauerstofftherapie für die Behandlung chronischer Wunden.Einleitung
ie physikalischen und biologischen Effekte von hyperbarer Sauerstofftherapie (HBOT) werden zur Behandlung diverser Krankheitsbilder genutzt, wie z. B. der Dekompressionskrankheit nach Tauchunfällen oder bei Gasembolien oder Kohlenmonoxid(CO)-Vergiftungen. Eine andere, in der Regel etwas weniger gut bekannte Indikation für HBOT ist der Stellenwert von HBOT für die Heilungsunterstützung chronischer Wunden. HBOT korrigiert die Gewebshypoxie, stimuliert die Angiogenese und die Kollagensynthese, reduziert das Umgebungsödem und hat antiinflammatorische und antimikrobielle Effekte. Diverse klinische Studien zeigten einen positiven Effekt von HBOT auf die Wundheilung, insbesondere beim diabetischen Fusssyndrom. Dennoch ist die Indikation zur HBOT nicht für alle Arten von Wundheilungsstörungen abschliessend geklärt, was unter anderem an der aktuell heterogenen Datenlage liegt. Anwendungshürden bestehen unter anderem in den langen Therapieprotokollen und der Entfernung zur nächsten Druckkammer. Schlüsselwörter: Hyperbare Sauerstofftherapie, Gewebshypoxie, Angiogenese, Wundheilung, diabetisches Fusssyndrom.
Date Issued
2025-12-06
Publication Type
Article
Language(s)
de
Author(s)
Will, Andrea | |
Wölfel, Christian | |
Veseli, Kujtim | |
Gelsomino, Marco |
Additional Credits
Journal
Therapeutische Umschau
Publisher
Aerzteverlag medinfo AG
ISSN
1664-2864
0040-5930
Access(Rights)
restricted