Prähistorische Siedlungsreste in Seen und Mooren: ein aussergewöhnliches kulturelles Erbe unter Wasser
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BORIS DOI
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Die Seeufersiedlungen des Alpenraumes, in weiten Kreisen auch als «Pfahlbauten» bekannt, zählen zu den bedeutendsten archäologischen Kulturgütern Europas. Sie stammen aus der Zeit zwischen 4300 und 700 v. Chr., was den Epochen Neolithikum und Bronzezeit entspricht. Die Fundschichten befinden sich unter Wasser, entweder in Seen, Flüssen oder Mooren. Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze, die auf den Abbau von organischem Material spezialisiert sind, haben hier keine Chance. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass die Funde in den Seeufersiedlungen hervorragend erhalten sind.
Date of Publication
2005
Publication Type
Magazine Article
Subject(s)
Language(s)
de
Additional Credits
Publisher
NIKE
ISSN
1015-2474
Magazine Title
Access(Rights)
restricted