Mutter, Jungfrau, Gebärende, Glaubende, Königin und neue Eva: Maria in der frühen Christenheit (1.-6. Jahrhundert)
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Der Beitrag gibt einen Überblick über die mariologische Vielfalt in literarischen und ikonographischen Zeugnissen der antiken Christenheit. Ausgehend von der Beobachtung, dass Maria in den kanonisierten Schriften eine marginale Rolle spielt, wird das Protevangelium Jacobi als marianische Urschrift des Christentums vorgestellt, weil hier die 'narrativen Lücken' der Evangelien mit autoritativem Anspruch und grosser rezeptionsgeschichtlicher Wirkung gefüllt wurden. Sodann werden - jeweils in Zusammenschau kanonisierter und nicht-kanonisierter Texte sowie deren Rezeption in der Spätantike - die wichtigsten Rollenbilder untersucht, die Maria in unterschiedlichen historischen Kontexten und theologischen Diskursen sowie durch Vermittlung unterschiedlicher Medien und durch verschiedene Akteure zugesprochen wurden.
Date of Publication
2019
Publication Type
Book Section
Language(s)
de
Editor(s)
Dürr, Renate | |
Gerok-Reiter, Annette | |
Holzem, Andreas | |
Patzold, Steffen |
Publisher
Schöningh
ISBN
978-3-506-78223-6
Book Title
Access(Rights)
metadata.only