Strategien zur Angstreduktion in der Kleintierpraxis, Teil 2 Massnahmen zur Therapie, Prävention und Einsatz anxiolytischer Medikamente
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Dieser Artikel beschreibt Maßnahmen, um Tierarztangst bei Hunden und Katzen zu behandeln oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Dazu zählen die Anwendung einer Desensibilisierung und Gegenkonditionierung, das Schaffen positiver Assoziationen, beispielsweise im Rahmen von „Happy Visits“, sowie „Medical Training“, bei welchem die Tiere lernen, aktiv ihre Zustimmung zu Prozeduren zu geben, indem sie ein vorher trainiertes Verhalten ausführen. Anxiolytische Medikamente, welche durch die Besitzer vor dem Tierarztbesuch verabreicht werden, können weitere Negativerfahrungen verhindern und neue positive Verknüpfungen erleichtern. Im besten Fall kann Tierarztangst bei Hunden und Katzen durch Anwendung von stressreduzierenden Methoden und dem Ermöglichen positiver Erfahrungen verhindert werden. Besonders nachhaltige Auswirkungen kann dabei der erste Eindruck eines Hunde- oder Katzenwelpen beim Erstbesuch haben. Auch vorbereitendes Training (Gewöhnung an Berührungen, Transportbox- und Maulkorbtraining) leistet einen wichtigen Beitrag zum angstfreien Tierarztbesuch.
Date of Publication
2021
Publication Type
Article
Subject(s)
Keyword(s)
Verhaltensmodifikation
•
Desensibilisierung und Gegenkonditionierung
•
'Medical Training'
•
Anxiolytika
•
Psychopharmakologie
Language(s)
de
Contributor(s)
Affenzeller, N | |
Pratsch, L | |
Arhant, C | |
Windschnurer, I |
Additional Credits
Series
Kleintierpraxis
Publisher
Schaper
ISSN
0023-2076
Access(Rights)
restricted