Malerei als Religionsdisput. Islamische Interpretationen und Übersetzungen christlicher Kunst am Hof der indischen Mogulkaiser
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Description
Abstract: Kaiser Akbar (r. 1556- 1605) und sein Hof sind bekannt für eine tolerante Religionspolitik
und eine Offenheit gegenüber den verschiedenen Religionen des Reiches. Darüber hinaus pflegten
Akbar und sein Sohn und Nachfolger Jahangir (r. 1605 1627) ein intensives Interesse an
europäischer Kunst, insbeso ndere an religiösen Bildern. Der Vortrag argumentiert, dass die Maler
des Mogulhofs in ihrer Auseinandersetzung mit Vorbildern der europäischen christlichen Kunst
deren Bedeutung als Medium religiöser Inhalte reflektierten und diese Überlegungen in ihren
k ünstlerischen Adaptionen kritisch umsetzten. Die Rezeption und Interpretation der europäisch
christlichen Bildtradition durch die Mogulmaler stellt somit einen transreligiösen Bilddiskurs dar,
der parallel zu den religiösen Debatten am Hof geführt wurde.
und eine Offenheit gegenüber den verschiedenen Religionen des Reiches. Darüber hinaus pflegten
Akbar und sein Sohn und Nachfolger Jahangir (r. 1605 1627) ein intensives Interesse an
europäischer Kunst, insbeso ndere an religiösen Bildern. Der Vortrag argumentiert, dass die Maler
des Mogulhofs in ihrer Auseinandersetzung mit Vorbildern der europäischen christlichen Kunst
deren Bedeutung als Medium religiöser Inhalte reflektierten und diese Überlegungen in ihren
k ünstlerischen Adaptionen kritisch umsetzten. Die Rezeption und Interpretation der europäisch
christlichen Bildtradition durch die Mogulmaler stellt somit einen transreligiösen Bilddiskurs dar,
der parallel zu den religiösen Debatten am Hof geführt wurde.
Date of Publication
2023-09-27
Publication Type
Conference Item
Subject(s)
Language(s)
de
Additional Credits
Access(Rights)
metadata.only