‘Der Blinde am Siloah’: Glanz des Unsichtbaren – trotz der ewigen Wiederkehr der Idole
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Wie begegnet die Geschichte der Heilung eines Blindgeborenen (Joh 9,7 ff) den heutigen Überlegungen über die Bedeutung und die Befreiung des Bildes? Was sehe ich, wenn ich ein Antlitz sehe, und wie stehe ich gegenüber seiner Unreduzierbarkeit? Was sagt die Ikone über die Sichtbarkeit des Bildes, und warum braucht es eines theologischen Paradigmas der Kenosis des Bildes? Erscheint der Glanz des Unsichtbaren nicht gerade in und dank der Verarmung des Bildes? Mit diesen schwierigen, teilweise antinomisch gestalteten Fragen wenden wir uns nun zum 3. Kapitel des Buches «Öffnung des Sichtbaren» von Jean-Luc Marion. Das Paper bietet eine philosophische und theologische Analyse dieses Kapitels («Der Blinde am Siloah»), mit Blick auf ikonographische Beispiele aus der Byzantinischer Tradition ("Das Mandylion") und stellt schliesslich einige Fragen zur Vision dees Iconic Turns.
Date of Publication
2024-11-29
Publication Type
Conference Item
Keyword(s)
Bild
•
kone
•
Jean-Luc Marion
•
Iconic Turn
•
Mandylion
Language(s)
de
Access(Rights)
metadata.only