Neolithische Landsiedlungen zwischen Napf und Rigi
Abstract
Grabungsbefunde, Lesefunde sowie Pollenanalysen zeigen, dass das Gebiet zwischen Napf und Rigi – der heutige Kanton Luzern – im Neolithikum auch ausserhalb der Feuchtbodenzonen intensiv besiedelt war. Fast die Hälfte dieser Fundstellen – aus heutiger Sicht als Landsiedlungen eingeordnet – liegen am Ufer völlig ausgetrockneter Gewässer bzw. im Hinterland der Feuchtbodensiedlungen. Häufig vertreten sind aber auch Fundstellen an Hanglagen oder auf Hügelkuppen. Siedlungen ausserhalb des Feuchtbodenbereichs sind für die weitere Forschung besonders wichtig, da mehrere Phasen des Neolithikums nur hier vertreten sind. Auch die „Pfahlbauten“ können nur verstanden werden, wenn die gleichzeitigen Landsiedlungen erforscht sind.
Date Issued
2012
Publication Type
Book Section
Subject(s)
Language(s)
de
Editor(s)
Boschetti-Marad, Adriano | |
de Capitani, Annick | |
Hochuli, Stefan | |
Niffeler, Urs |
Additional Credits
Publisher
Archäologie Schweiz
ISBN
978-3-908006-42-8
Access(Rights)
metadata.only