Perspectives on Social Mobility in 19th and 20th Century Switzerland
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Project description
Inhalt und Ziel des Forschungsprojekts
Neuere Forschung zu sozialer Mobilität in der Schweiz zeigt, dass die Effekte der sozialen Herkunft in der Nachkriegszeit insgesamt nicht abgenommen, sondern nach einem leichten Rückgang für Geburtsjahrgänge nach ca. 1960 sogar wieder zugenommen haben. In einem ersten Teil des Projekts soll untersucht werden, inwieweit sich diese Entwicklung zwischen den Geschlechtern unterscheidet – schliesslich hat sich die Bildung und die Arbeitsmarktspartizipation der Frauen in der Nachkriegszeit massiv verändert. In einem zweiten Teil soll genauer untersucht werden, welche Kontextmerkmale soziale Mobilität beeinflussen können. Dabei werden in einem internationalen Vergleich Einflüsse von Merkmalen des Bildungssystems, des Arbeitsmarkts und des Wohlfahrtsstaats untersucht. In einem weiteren Teil soll soziale Mobilität anhand von Archivquellen in einer längeren Perspektive untersucht werden, sodass Aussagen zu Herkunftseffekten während der Industrialisierung möglich werden. Schliesslich soll eine neue Methode zum Vergleich von sozialer Mobilität verfeinert und getestet werden.
Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext
Soziale Mobilität ist eine wesentliche Voraussetzung für eine offene Gesellschaft, wurde bisher für die Schweiz aber erst in groben Zügen untersucht, was nicht zuletzt auch daran liegt, dass die Schweiz aus fast allen internationalen Studien dazu ausgeschlossen worden ist. Das Projekt trägt dazu bei, dass einige dieser Lücken geschlossen werden können.
Neuere Forschung zu sozialer Mobilität in der Schweiz zeigt, dass die Effekte der sozialen Herkunft in der Nachkriegszeit insgesamt nicht abgenommen, sondern nach einem leichten Rückgang für Geburtsjahrgänge nach ca. 1960 sogar wieder zugenommen haben. In einem ersten Teil des Projekts soll untersucht werden, inwieweit sich diese Entwicklung zwischen den Geschlechtern unterscheidet – schliesslich hat sich die Bildung und die Arbeitsmarktspartizipation der Frauen in der Nachkriegszeit massiv verändert. In einem zweiten Teil soll genauer untersucht werden, welche Kontextmerkmale soziale Mobilität beeinflussen können. Dabei werden in einem internationalen Vergleich Einflüsse von Merkmalen des Bildungssystems, des Arbeitsmarkts und des Wohlfahrtsstaats untersucht. In einem weiteren Teil soll soziale Mobilität anhand von Archivquellen in einer längeren Perspektive untersucht werden, sodass Aussagen zu Herkunftseffekten während der Industrialisierung möglich werden. Schliesslich soll eine neue Methode zum Vergleich von sozialer Mobilität verfeinert und getestet werden.
Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext
Soziale Mobilität ist eine wesentliche Voraussetzung für eine offene Gesellschaft, wurde bisher für die Schweiz aber erst in groben Zügen untersucht, was nicht zuletzt auch daran liegt, dass die Schweiz aus fast allen internationalen Studien dazu ausgeschlossen worden ist. Das Projekt trägt dazu bei, dass einige dieser Lücken geschlossen werden können.
Official URL
Principal Investigator
Investigators
Start Date
2014-09-01
Expected Completion Date
2017-01-31
Keyword(s)
intergenerational social mobility; Switzerland; social stratification; gender; inequality; industrialization; international comparison; 20th century; 19th century